Bei vielen Menschen zeigen sich etwa ab dem 40. Lebensjahr sogenannte Alters- oder Pigmentflecken – bräunliche Stellen, an denen zu große Mengen des Hautfarbstoffs Melanin gebildet werden. Sie treten meist an Körperteilen auf, die regelmäßig der Sonne ausgesetzt sind, beispielsweise im Gesicht, an Handrücken und Unterarmen. Anders als Sommersprossen verblassen sie nicht wieder von selbst, aber mit Hilfe von Laserlicht können sie dauerhaft und schonend verschwinden.

„Medizinisch gesehen sind diese Pigmentflecken völlig harmlos, aber viele Menschen empfinden sie als störend“, berichtet Dr. Johannes Müller-Steinmann, Facharzt für Dermatologie und ärztlicher Direktor des Hautarztzentrums Kiel. Wer seine Altersflecken loswerden möchte, kann sich mit dem Neodym-YAG-Laser behandeln lassen. Dessen energiereiches Licht durchdringt die Haut und wirkt gezielt nur auf die Pigmente ein: Die Energie des Laserlichts wird dort in Sekundenbruchteilen in Wärme umgewandelt, die den störenden Farbstoff abbaut. Die ultrakurzen Lichtimpulse schonen die Haut: In der Regel ist sie nach der Behandlung nur leicht gerötet und eventuell etwas geschwollen, was sich innerhalb kurzer Zeit normalisiert. Das Ergebnis ist schnell sichtbar: Die meisten Pigmentflecken sind bereits nach einer einzigen Laser-Sitzung verschwunden.

„Der beste Zeitpunkt für eine Laserbehandlung liegt im oder kurz nach dem Winter, denn für ein optimales Ergebnis darf die Haut noch nicht gebräunt sein“, sagt Müller-Steinmann. In dieser Zeit lässt es sich auch leicht einrichten, die Sonne nach der Behandlung zwei Wochen lang zu meiden.

Zur Vorbeugung empfiehlt Müller-Steinmann, grundsätzlich eine Creme mit Lichtschutzfaktor zu verwenden, denn Altersflecken entstehen vor allem dadurch, dass UV-Licht jahrelang auf die Haut einwirkt.

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