Allergietest
Mit einem Epikutantest, bei dem die Testsubstanzen mit der Haut in Kontakt gebracht werden, kann der Arzt/die Ärztin eine Überempfindlichkeit testen. Nach 24, 48 und 72 Stunden lassen sich die Reaktionen ablesen.
Bei der Pricktestung werden die zu testenden Substanzen auf die Haut geträufelt und die oberste Hautschicht leicht eingeritzt. Nach etwa 20 Minuten bilden sich bei einer bestehenden Allergie an den betroffenen Stellen Rötungen oder Quaddeln. Häufig entsteht Juckreiz.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
gerne würde ich einen Allergietest machen und zwar was einige Lebensmittel angeht. Kann man dieses auch bei Ihnen machen und wenn ja, wird das über den Pricktest gemacht? Welche Kosten würden da auf mich zukommen?
Ausserdem müsste ich mal wieder meine Leberflecken kontrollieren lassen, dieses kann ich sicher auch bei Ihnen durchführen lassen? Welche Kosten entstehen dort?
Mit freundlichen Grüßen
Sarah
Guten Tag,
natürlich kann man Nahrungsmittel testen. Das übernimmt normalerweise auch die Krankenkasse. Am wichtigsten ist aber, erstmal das Problem zu kennen und dann einen Plan zur Lösung zu finden. Nicht alles was so aussiht ist auch eine Nahrungsmittelallergie. Es gibt viel Unverträglichkeiten aus anderen Gründen und Pseudoallergien.
Hautkrebsvorsorge übernimmt in den meisten Fällen die Krankenkasse.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Dr. med. Johannes Müller Steinmann
Facharzt für Dermatologie
Ärztlicher Leiter des Hautarztzentrum Kiel
Ist es möglich, sich bei Ihnen durch Pricktestung auf eine Allergie gegen Hunde”haare” testen zu lassen? (in ” “, weil man ja nicht gegen die Haare an sich allergisch ist)
und wieviel würde so etwas kosten?
Guten Tag,
eine Pricktestung und eine Testung im Blut auf eine Allergie gegen Hunde sind möglich.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
Facharzt für Dermatologie, Allergologie
Guten Morgen,
ich habe schon seit 10 Jahren extremen Ausschlag und Juckreiz im Gesicht, bin zu einem Hautarzt gegangen der mich 5 Minuten anschaute und sagt das ich eine Rosazea habe. Er hat mir eine Salbe gegeben und es wurde trotzdem nicht besser. Jetzt habe ich einen Bericht gelesen, das man Rosazea mit einer Milchallergie verwechseln kann, deshalb habe ich seit 2 Wochen alle Milchprodukte weggelassen und musste feststellen, dass der Juckreiz weg ist und die der Ausschlag langsam weggeht und die Haut sich viel weicher anfüllt. Kann das würklich an der Milch gelegen haben? Oder Steckt da noch etwas anderes hinter?
Mit freundlichen Grüßen
Micha
Guten Tag,
Eine Rosacea erkennt ein Hautarzt mit recht großer Wahrscheinlichkeit. Deswegen würde ich zunächst davon ausgehen, dass die Diagnose Rosacea korrekt ist. Eine Milchallergie dagegen ist unwahrscheinlicher und vor allen Dingen zeigt sie sich normalerweise nicht in dieser Form.
Eine Rosacea ist leider schwierig zu behandeln. Die beste Möglichkeit ist normalerweise, eine Rosacea mit dem Diodenlaser im Wechsel mit dem Farbstofflaser zu behandeln.
Für genauere Auskünfte stehe ich Ihnen gern zur Verfügung, sobald ich die Möglichkeit hatte, wie Ihre Hauterkrankung persönlich anzusehen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
Lasermedizin ambulante Operationen