Carboxy-Therapie

Falten glätten und Augenringe minimieren

Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität und es bilden sich Falten. Die empfindliche Haut um die Augen ist besonders anfällig für die Zeichen der Zeit. Viel Stress und Schlafmangel setzten ihr zusätzlich zu – neben Falten können sich dunkle Augenringe bilden. Mit der Carboxy-Therapie lassen sich diese Alterserscheinungen effektiv und schonend behandeln.

Bildnachweis: Nobilior/fotolia.com

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Ursprünglich setzten Ärzte die Carboxy-Therapie ein, um Wunden rascher abheilen zu lassen und arterielle Verschlusskrankheiten zu behandeln. Auch bei der Schmerztherapie kommt diese Behandlungsmethode zum Einsatz.

Mit der Zeit erkannten Mediziner dann aber einen weiteren positiven Nutzen: Mit Hilfe von medizinischem Kohlendioxid (CO2) lassen sich dunkle Augenringe minimieren und kleine Falten langanhaltend glätten.

Die Wirkung von Kohlendioxid

Bei dem Kohlendioxid handelt es sich um farb- und geruchloses Gas. Es verteilt sich sofort in der Einstichstelle, wodurch sich die Hautstruktur ausdehnt. Das Kohlendioxid regt den Stoffwechsel an, was wiederum dazu führt, dass das Gewebe besser durchblutet ist. Nachdem das CO2 in die gewünschten Bereiche eingebracht wurde, simuliert es dort eine Sauerstoffarmut. Die Gefäße erweitern sich und der pH-Wert sinkt ab. Dies wirkt entsäuernd und entschlackend.

Der verbesserte Stoffwechsel hat zur Folge, dass sich die Kollagenstruktur der Haut verdichtet. Zusätzlich bildet sie neues Kollagen, ein wichtiges Strukturprotein im Körper. Das Hautbild verbessert sich, es wirkt frischer und die dünne Haut wird stabiler.

Langanhaltender Erfolg

Ärzte injizieren das CO2 mit einer sehr feinen Nadel wenige Millimeter tief in die gewünschten Bereiche. Die Injektion kann ein leichtes Pieken verursachen, ist in der Regel aber schmerzarm. Um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, sind etwa sechs Behandlungen in einem Abstand von 14 Tagen ideal. Bis erste Erfolge in Form von strafferem Gewebe sichtbar sind, vergehen meist sechs bis acht Wochen. In dieser Zeit regeneriert sich das Gewebe und es bildet sich nach und nach neues Kollagen.

Nachdem die Carboxy-Therapie abgeschlossen ist, können Sie von einem langanhaltenden Ergebnis ausgehen. Da sich die Haut weiterentwickelt, ist es möglich, dass sich später neue Veränderungen ausbilden. Eine erneute Therapie ist dann selbstverständlich möglich.

Risikoarme Behandlungsmethode

Das Risiko für Nebenwirkungen ist sehr gering und Sie können sofort nach der Behandlung wieder in den Beruf und Alltag zurückkehren. In seltenen Fällen bilden sich kleine Hämatome um die Einstichstelle herum. Der Körper baut diese aber nach kurzer Zeit von selbst wieder ab. Bei stark erschlaffter Haut können zudem Schwellungen im behandelten Bereich entstehen, die über mehrere Wochen anhalten. Einige Patienten verspüren nach der Injektion ein leicht kribbelndes Gefühl rund um die Einstichstelle und ein kurzzeitiges Schweregefühl. Durch die verstärkte Durchblutung können kurzzeitig leichte Rötungen und ein Wärmegefühl entstehen.

Ausführliche Patienten-Information zur Behandlung:

Informationen zur Falten-Behandlung mit der Carboxy-Therapie (PDF-Dokument)

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