Faltenbehandlung mit Fadenlifting

Mit zunehmendem Alter verliert unsere Haut an Spannkraft. Sie wird schlaffer und es bilden sich Falten rund um Nase, Mund und Augen. Ärzte können diese Alterserscheinungen mit Hilfe des Fadenliftings minimieren. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem selbstauflösende Fäden unter die Haut gebracht werden.

Das Altern der Haut, und damit die Entstehung von Falten, ist ein natürlicher Vorgang. Bei junger Haut sorgt Kollagen, eine Bindegewebsfaser, für Stabilität und Elastizität. Mit zunehmendem Alter bildet die Haut jedoch immer weniger Kollagen. Das Unterhautfettgewebe wird dünner und auch der Wassergehalt der Haut nimmt ab – es bilden sich Falten um Mund, Augen und Nase und die Haut an Hals und Dekolletee erschlafft.

Fadenlifting: minimalinvasive Faltenbehandlung

Das Fadenlifting ist eine schonende Möglichkeit, um Falten zu glätten und der Haut wieder neues Volumen zu geben. Vor der Behandlung zeichnen Ärzte die Markierungen für den Fadenverlauf auf das Gesicht und Dekolletee. Dann ziehen sie mit Hilfe feiner Nadeln die Fäden unter die Haut. Dabei handelt es sich um so genannte Polydioxanon-Fäden. In der Chirurgie finden sie als Nahtmaterial schon seit Jahrzehnten Verwendung, da sie besonders gut verträglich sind. Die Fäden bauen sich langsam wieder ab. Auf Grund der leicht aufgerauten Struktur der Fäden verankern sie sich im Unterhautfettgewebe der Haut. Durch leichtes Ziehen und Spannen geben die Ärzte dem Gesicht dann eine neue Kontur. Das erste Ergebnis zeigt sich unmittelbar nach dem Eingriff. Innerhalb von einigen Wochen strafft sich die Haut durch die weitere Kollagenbildung noch weiter.

Innerhalb von sechs bis neun Monaten lösen sich die Fäden langsam auf. Während dieser Zeit bildet die Haut im behandelten Bereich neues Kollagen. Dadurch gewinnt sie zusätzlich an Elastizität. Für ein langanhaltendes Ergebnis empfiehlt es sich, das Fadenlifting alle zwei bis drei Jahre zu wiederholen.

Behandlungsbeispiel für Fadenlifting:

Vor der Behandlung:

Bildnachweis: Hautarztzentrum Kiel

Nach der Behandlung:

Bildnachweis: Hautarztzentrum Kiel

Risikoarme Behandlungsmethode

Im Gegensatz zum herkömmlichen operativen Facelifting ist das Fadenlifting wesentlich schonender, denn zum Einbringen der Fäden sind keine Schnitte nötig. Dadurch minimiert sich das Risiko für Infektionen und Narben deutlich. Zudem können Sie die Praxis direkt nach dem Eingriff wieder verlassen. Um die Behandlung für Sie so angenehm wie möglich zu gestalten, erhalten Sie auf Wunsch eine örtliche Betäubung.

Auch wenn die Haut nur leicht verletzt ist, können nach dem Einbringen der Fäden leichte Schmerzen auftreten. Zudem kann sich der Bereich etwas röten und anschwellen. Durch Kühlen bilden sich die Schwellungen jedoch meist innerhalb weniger Stunden wieder zurück, ebenso wie die Rötungen. In wenigen Fällen entstehen kleine Blutergüsse um die Einstichstelle, die aber nach wenigen Tagen von ganz alleine wieder verblassen.

Wir sind für Sie da

Sprechen Sie uns gerne an und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin, bei denen Sie uns Ihre Wünsche mitteilen. Auf dieser Basis erstellen wir dann ein passendes Angebot. Da es sich beim Fadenlifting um eine medizinisch nicht notwendige Leistung handelt, übernehmen die Krankenkassen die Kosten dafür nicht. Diese belaufen sich auf rund 700 Euro pro Sitzung, für zwei Behandlungen stellen wir Ihnen etwa 950 Euro in Rechnung.

Neben dem Fadenlifting bieten wir Ihnen weitere Behandlungsmöglichkeiten zur Faltenminimierung an – von Injektionen mit Botulinumtoxin bis hin zu Hyaluronsäure-Fillern.

Ausführliche Patienten-Information zur Behandlung:

Informationen zur Falten-Behandlung mit Fadenlifting (PDF-Dokument)

Häufig gestellte Fragen:

  • Stirnfalten
  • tiefsitzende Augenbrauen
  • untere Augenfältchen
  • dunkle Augenringe
  • obere und untere Wangen – Falten rund um Mund und Nase
  • Oberlippenfältchen
  • Hängebäckchen
  • Kinnfalte
  • Halsfalten

Welche Vorteile hat ein Fadenlifting?

  • Der Lifting-Effekt ist sofort sichtbar
  • Effekt verbessert sich zusätzlich noch im Laufe der nächsten Wochen
  • keine Operation nötig, keine Schnitte und keine Narben
  • Fäden bauen sich mit der Zeit ab
  • Fäden regen Kollagenbildung in der Haut an – zusätzlicher Straffungseffekt tritt ein
  • Behandlung kann wiederholt und mit anderen Methoden kombiniert werden

Gibt es Risiken und Nebenwirkungen?
Direkt nach der Behandlung können blaue Flecken, Rötungen und leichte Schwellungen auftreten.

Bei unsachgemäßer Behandlung sind Asymmetrien möglich.

Worauf sollte ich vor und nach einem Fadenlifting verzichten?

  • am besten rund drei Wochen danach auf Sport
  • auf blutverdünnende Medikamente, Asprin
  • auf direkte Sonneneinstrahlung nach der Behandlung

Zusammenfassung:

Betäubung: lokal, mithilfe einer Betäubungscreme

Behandlungsart: ambulant in der Praxis

Dauer der Behandlung: Vorbereitung und Planung etwa 30 Minuten, Behandlung 20 bis 30 Minuten

Ergebnis: sichtbar sofort, noch weiter verbessertes Endergebnis nach einigen Wochen

Dauer des Effekts: etwa ein bis eineinhalb Jahre

Ausfallzeit: gesellschaftsfähig in der Regel nach ein bis zwei Tagen

Kosten: unterscheiden sich je Behandlungsbereich – bitte vereinbaren Sie dazu einen Beratungstermin. Der Beratungstermin kostet 30 Euro. Das liegt daran, dass die Ärztekammer kostenfreie Arzttermine untersagt.

Fadenlifting bei Ärzte-Workshops: Werden Sie Proband!

Wenn Sie Interesse an einem Fadenlifting haben, können Sie sich auch als Proband bei einem der Ärzte-Workshops der Kiel Medical Academy anmelden. Sie erhalten hier weitere Informationen zu den Behandlungen, dem Ablauf, Terminen und Preisen.

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