Sie sind ein wahrer Hingucker – aber im negativen Sinne: Fibrome. Das sind kleine gutartige Hautveränderungen, die häufig an sichtbaren Stellen des Körpers wachsen, wie am Hals oder im Gesicht. In der Regel sind die kleinen Hautknubbel zwar harmlos, dennoch stören sich viele daran. Hautärzte können sie entfernen.

Die kleinen Fleischwarzen, wie Fibrome auch genannt werden, treten besonders häufig im Alter auf. Sie sind maximal einen Zentimeter groß und meistens hautfarben bis dunkelbraun. Es handelt sich um einen gutartigen Weichteiltumor. Störend werden Fibrome empfunden, weil sie sichtbar sind und häufig nach außen wachsen. Liegt ein Fibrom am Hals, scheuern beispielsweise Halsketten schnell unangenehm daran. „In unserer Praxis entfernen wir täglich etwa fünf- bis zehnmal Fibrome“, sagt Dr. Johannes Müller-Steinmann, ärztlicher Direktor des Hautarztzentrums Kiel. Weiterhin können die Hautveränderungen vereist oder mithilfe von Lasern entfernt werden. „Eine Laserbehandlung verringert das Risiko der Narbenbildung. Die behandelten Stellen sind hinterher glatter und weniger sichtbar“, berichtet der Dermatologe. Außerdem verhindert sie, dass die Fibrome nachwachsen.

„Auch wenn das Fibrom noch so klein erscheint, gilt: Bitte nie selbst Hand anlegen und immer zum Hautarzt gehen. Sonst besteht die Gefahr einer Infektion“, erklärt Müller-Steinmann. In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenversicherungen die Kosten des Eingriffs nicht – es sei denn, ein Fibrom beeinträchtigt die Gesundheit. Das kann der Fall sein, wenn es auf dem Augenlid sitzt und so den Lidschlag behindert.

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