Ob Achselhöhle, Rücken oder Schienbeine – Haare an den falschen Stellen werden als unschön oder gar abstoßend empfunden. Sie dauerhaft loszuwerden ist nicht einfach. Viele Methoden halten nicht, was sie versprechen, sind schmerzhaft oder haben Nebenwirkungen. Besser verträglich und wirksamer ist die Haarentfernung mittels Laser.

„Dabei werden die gewünschten Hautstellen mit energiereichem roten Licht bestrahlt, das bis zu den Haarwurzeln vordringt“, erklärt Dr. Johannes Müller-Steinmann, Dermatologe und leitender Arzt des Hautarztzentrums Kiel. „Durch die entstehende Wärmeentwicklung wird die Haarwurzel praktisch verschweißt. Das Haar kann nicht mehr nachwachsen.“

Bei fachgerechter Anwendung ist die Methode hautverträglicher als etwa das Nadelepilationsverfahren und kann problemlos auch an empfindlichen Körperstellen wie etwa der Oberlippe eingesetzt werden. Der Laser verletzt die Haut nicht. Gegen die Wärmeentwicklung in den Haarwurzeln wird vor der Behandlung eine betäubende Creme aufgetragen. Lediglich eine leichte Rötung der Haut und minimale Schwellungen um die verschweißten Haarwurzeln sind bekannte Begleiterscheinungen.

„Mit jeder Einzelbehandlung kann stets nur ein Teil der Haare erfasst werden“, sagt Müller-Steinmann. „Nach fünf bis zehn Sitzungen sind aber gewöhnlich 90 bis 95 Prozent der sichtbaren Haare verschwunden und wachsen nicht mehr nach.“ Da auf dem Rücken und an den Beinen die Haare tiefer verwurzelt sind, muss dort öfter zum Laser gegriffen werden. Durch die Methode können nur dunkle Haare entfernt werden.

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