Einführung

„Oh wie sie auf die Hand die Wange lehnt! Wär´ ich der Handschuh doch auf dieser Hand und küßte diese Wange!“ So schmachtete, laut Shakespeare, einst der junge Romeo in Richtung seiner Julia. Fest steht, nicht erst seit Shakespeare, daß eine schöne Haut so manchen Mann romantisch werden läßt. Mehr noch: Die eigene Haut ist die Visitenkarte schlechthin. Deshalb ist die Haut allemal ein wenig Aufmerksamkeit und Fürsorge wert. Schließlich bedankt sie sich für Umsicht und Pflege, indem sie auch weit jenseits der Jugendjahre jung, gesund und frisch ausschaut.

Trau keinem über 30?

30 Jahre – eine magische Altersgrenze? Auf jeden Fall sind all‘ die, die 1968 den Slogan „Trau keinem über 30″ propagierten, inzwischen selbst um die 50 Jahre alt. Doch in der Tat verändern sich, wenngleich nicht Punkt Null Uhr, zum 30. Geburtstag einige Dinge: Die Haut zum Beispiel braucht ab den mittleren Jahren ein wenig mehr Zuwendung, weil sie dann meist zur Trockenheit neigt. Doch dagegen gibt es ja viele bewährte Hilfsmittel.

Zuerst wird in diesem Buch jedoch ein Blick auf die Haut geworfen, auf ihre umfangreichen Pflichten und auf ihre Bedürfnisse. Denn wer seine Haut besser versteht, kann sie auch gezielter schützen und unterstützen.

Möglich: gesunde Bräune

Wichtig, um die Haut jung zu erhalten, ist das Thema „Sonne und Bräune“: Blindlings in der Sonne zu braten, läßt jeden bald alt aussehen. Wer sich dagegen besonnen sonnt, bekommt einen schönen Teint und behält seine junge Haut.

Pflege für jeden Hauttyp

Ein kleiner Test für den Hauttyp führt dann auf den richtigen Pflegeweg; denn die Bedürfnisse der Haut variieren von Typ zu Typ. Ob trocken, fettig, Mischhaut oder reife Haut, das Kapitel zur Hautpflege sagt dann klipp und klar, was die einzelnen Typen wollen und wie sie es am einfachsten bekommen.

Es muß nicht immer Lifting sein

Pfiffige Vorbeugung hält lange jung, gleichwohl wandeln sich Haut aus Aussehen mit der Zeit. Die heutige medizinische Kosmetik vermag so manche Erscheinung der Jahre zu lindern oder gar zu beheben. Es muß durchaus nicht immer ein großes, teures Face-Lifting sein; auch mit weniger tiefgreifenden Behandlungen lassen sich heutzutage erfolgreich Falten glätten: In diesem Buch sind Techniken der kosmetischen Medizin mit ihren Möglichkeiten, aber auch ihren Grenzen skizziert.

Einblick in die Kosmetikküche

Abschließend noch ein Blick hinein in die zahlreichen Tiegel und Töpfchen der Kosmetikindustrie: Was steckt drin? Was hilft und was nicht? Erstaunlicherweise basieren die unüberschaubar vielen Kosmetika allesamt auf ähnlichen Zutaten. Und davon hilft allenfalls die Hälfte. Viel hilft dagegen, seine eigene, kostbare Haut und ihre Wünsche zu kennen. Und ein wenig Gelassenheit; wer sich wohlfühlt in seiner Haut, strahlt schließlich durchweg jugendliche Frische aus.

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