Bei den Oscars, den Grammys und der Echo-Verleihung strahlen sie um die Wette: die faltenfreien Gesichter der Stars. Da stellen sich viele die Frage: Wie schaffen Schauspieler und Sänger es, auch im Alter noch so jung auszusehen? Eines ist klar, nicht immer liegt es nur an guten Genen. Laserlicht kann Falten und kleine Unebenheiten, wie Narben, glätten.

Der Pixel-Laser arbeitet mit energiereichem infrarotem Licht. Es dringt nur Bruchteile von Millimetern in die Haut ein. In der obersten Schicht wandelt es sich sofort in Wärme um. „Dabei entstehen sehr feine, eng beieinanderliegende Löcher in der Haut, die das Bindegewebe anregen, neues Kollagen zu bilden“, erklärt Dr. Johannes Müller-Steinmann, ärztlicher Direktor des Hautarztzentrums Kiel. So können Falten geglättet und Narben minimiert werden.

Die einzelnen Laserimpulse fühlen sich an wie winzige Nadelstiche. Nach der Behandlung bildet sich eine feine Schorfschicht auf der Haut, die nach einigen Tagen von allein abheilt. „Wichtig ist, den Wundschorf nicht abzukratzen und die Haut mit einer speziellen Salbe zu pflegen“, sagt Müller-Steinmann.

Je nach Faltentiefe sind meistens mehrere Behandlungen notwendig. Damit sich die Haut erholen kann, sollten zwischen den Sitzungen zwei bis vier Wochen liegen. „Bevor sich Patienten lasern lassen, sprechen wir mit ihnen über eventuelle Nebenwirkungen und das zu erwartende Ergebnis“, berichtet Müller-Steinmann. „Denn jedes Gesicht ist anders und verspricht unterschiedliche Erfolge.“

Da der Laser auch Pigmente abbaut, sollte die Haut bei der Behandlung nicht gebräunt sein. „Das bedeutet: Vier Wochen vor und zwei Wochen nach dem Lasern sind Sonne und Solarium tabu“, sagt Müller-Steinmann.

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