Trotz Sport und gesunder Ernährung halten sich bei vielen die überflüssigen Weihnachtskilos hartnäckig – besonders am Bauch und an den Oberschenkeln. Mit der Injektions-Lipolyse – auch bekannt als „Fett-weg-Spritze“ – können Ärzte kleine Fettpolster gezielt reduzieren und die Haut am Körper und im Gesicht straffen.

Bildnachweis: Julien Christ/pixelio.de

Bei der Lipolyse injizieren Ärzte Phosphatidylcholin, ein Sojalecithin, mit einer feinen Nadel direkt in das Fettgewebe. Dort bewirkt es, dass sich die Fettzellen auflösen. „Mit dieser Therapie können wir fast alle Körperregionen behandeln“, sagt Dr. Johannes Müller-Steinmann, ärztlicher Leiter des Hautarztzentrums Kiel. „Von den Oberschenkelinnen- und -außenseiten bis hin zu Fettansammlungen an den Knien, am Bauch oder am Rücken.“ Zudem können Ärzte dem Gesicht wieder neue Konturen geben und schlaffe Haut am Kinn und an den Wangen straffen. Auch bei der Behandlung von Cellulite kommt die Injektions-Lipolyse zum Einsatz.

Für ein optimales Ergebnis sollten die Problemzonen zwei- bis viermal alle acht Wochen  behandelt werden. Innerhalb dieser acht Wochen baut der Körper das Fett auf natürlichem Weg ab – und das dauerhaft. Dieser Effekt ist jedoch nicht mit dem einer Fettabsaugung gleichzusetzen. Während es bei einem operativen Eingriff möglich ist, größere Mengen Fett zu entfernen, können Ärzte mit Hilfe der Lipolyse ganz gezielt Problemzonen behandeln und dem Körper neue Konturen verleihen. Zur Gewichtsreduktion dient sie jedoch nicht.

Die Injektions-Lipolyse ist eine risikoarme Behandlungsmethode. Nach der Anwendung ist es jedoch möglich, dass sich die Haut vorrübergehend rötet und empfindlich auf Berührungen reagiert. Zudem kann der betroffenen Bereiche leicht anschwellen. Diese Beschwerden klingen in der Regel aber innerhalb weniger Tage von ganz alleine wieder ab.

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