Sonnenschutz zur Hautkrebs-Vorbeugung!

Bildnachweis: Manfred Walker/pixelio.de

Bis zum 21. Lebensjahr haben Jugendliche bereits 25 bis 50 Prozent ihrer lebenslangen UV-Belastung erreicht. Das sollten sich Eltern zu Herzen nehmen. Am Strand ist für die meisten klar: Sonnencreme auf der Kinderhaut ist Pflicht. Aber auch auf dem Schulweg, in der Pause und beim Spielen im heimischen Garten sind Kinder den UV-Strahlen ausgesetzt. Daher ist bei ihnen ein ganztägiger Sonnenschutz besonders wichtig.

Forscher der Universität Erlangen haben Eltern zum Thema präventiver Hautschutz bei ihren Kindern befragt. Sie fanden heraus, dass viele Eltern sie nur im Urlaub ausreichend vor den UV-Strahlen schützen. Spielen die Kinder jedoch zu Hause an der frischen Luft, cremen sie sie häufig nur einmal täglich ein. „Gerade bei Kindern sollten Eltern den Sonnenschutz am besten alle zwei Stunden erneuern“, rät Dr. Johannes Müller-Steinmann, ärztlicher Direktor des Hautarztzentrum Kiel. „Durch Schwitzen beim Spielen und das Wasser aus dem Planschbecken verliert die Sonnencreme schnell ihre Wirkung.“

Um Kinder vor der Sonne zu schützen, sollten ihre Eltern sie regelmäßig mit einem hohen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 eincremen – am besten bereits vor der Schule. Zudem sind Kopfbedeckungen, UV-undurchlässige Kleidung und viel Schatten im Garten eine gute Möglichkeit, die Kleinen nicht direkt der Sonne auszusetzen. „Kinder sind viel mehr im Freien unterwegs als wir Erwachsenen. Das ist auch gut so, aber dann bitte ausreichend geschützt, auch im Frühling und im Herbst“, sagt Müller-Steinmann.

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