Glatte, ebenmäßige Haut – wer wünscht sich das nicht? Doch für viele Menschen scheint der Traum von schöner und zarter Haut unerreichbar: Sie leiden unter Akne. Frauen sind häufiger und meist länger betroffen als Männer. Sie haben oft bis ins fünfte Lebensjahrzehnt mit Akne zu kämpfen. Mithilfe eines Vitamin-A-Säure-Peelings können unschöne Hautunreinheiten aber schonend und dauerhaft verschwinden.

Dabei tragen Hautärzte ein Gel auf die zuvor intensiv gereinigte Haut auf. Die Vitamin-A-Säure wirkt so lange ein, bis der erwünschte Peeling-Grad erreicht ist. Dann wird das Gel wieder abgewaschen. „Durch die Behandlung können sich die Talgdrüsen verkleinern. Das Peeling kann sie zudem in ihrer Funktion einschränken und so die Bildung von Mitessern bremsen“, erklärt Dr. Johannes Müller-Steinmann, Facharzt für Dermatologie und ärztlicher Direktor des Hautarztzentrums Kiel. Dadurch lässt sich in der Regel verhindern, dass Entzündungen in Form von Pusteln und Knötchen entstehen. Die Vitamin-A-Säure löst zusätzlich die oberste Lage der Hornschicht ab und verdünnt so die Oberhaut – die sogenannte Epidermis. Zugleich wird die darunter liegende Lederhaut nach einigen Anwendungen dicker und stärker. Die Haut erscheint dadurch glatter, und auch kleine Fältchen können verschwinden.

Müller-Steinmann empfiehlt, ein Vitamin-A-Säure-Peeling nur von einem erfahrenen Facharzt vornehmen zu lassen, da für ein optimales Ergebnis unter anderem Konzentration und Einwirkzeit eine wichtige Rolle spielen. Wirkt Vitamin-A-Säure etwa zu lange ein, kann sie die Haut schädigen: „Das Peeling geschieht daher mit einer Stoppuhr in der Hand“, so der Dermatologe. Nach der Behandlung sollten die Patienten für einige Tage die Sonne meiden.

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