Unschön, störend und oft auch schmerzhaft: Warzen an Händen und Fußsohlen sind den Betroffenen ein Dorn im Auge. Oder besser gesagt am Fuß, denn die so genannten Dornwarzen an den Zehen oder Füßen wachsen durch den Druck des Körpergewichts nach innen und lösen besonders beim Gehen Unbehagen aus. Warzen sind ansteckend – für den Patienten selbst, aber auch für andere Menschen. Sie sollten daher auf jeden Fall behandelt werden.

„Zur Behandlung von Warzen eignet sich die Lasertherapie am besten“, erklärt Dr. Johannes Müller-Steinmann, leitender Arzt des Hautarztzentrums Kiel. Eine große Anzahl von Studien in renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften weist auf eine sehr gute Wirksamkeit hin. Warzen an Fußsohlen und Handflächen heilen in der Regel nach mehreren Behandlungen im Abstand von zwei bis vier Wochen ab, Warzen an der übrigen Haut meist schon nach einer Behandlung. Außerdem: Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden treten bei dem gewebeschonenden Verfahren kaum Nebenwirkungen auf.

„Warzeninfektionen kommen in jedem Lebensalter vor“, so Müller-Steinmann, „sie zeigen sich jedoch besonders häufig bei Kindern und Jugendlichen.“ Die Infektion erfolgt durch Tröpfchen und kleinste Wunden in der Hautschicht. Eine Ansteckung kann oft schon durch das Beachten einfacher hygienischer Regeln vermieden werden: Auf das Barfußlaufen in Schwimmbädern, Saunen oder Sporthallen sollte verzichtet werden.

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