Sie sind hier:»»Akne-Behandlung
Akne-Behandlung2018-05-21T12:05:14+00:00

Akne – nicht nur Problem in der Pubertät

In der Pubertät beginnen sich die Mädchen langsam für die Jungen zu interessieren und um-gekehrt. Es wird geneckt, geflirtet und viele haben jetzt ihren ersten Freund oder ihre erste Freundin. Ausgerechnet in dieser Lebensphase beginnen jedoch auch die Hormone verrückt zu spielen. Diese Veränderung wirkt sich auch auf die Haut aus. Sie wird fettiger, wodurch Mitesser und Pickel entstehen. Bei einigen Pubertierenden sind die Auswirkungen so stark, dass sich eine Akne bildet – hartnäckige Pickel, die schlecht abheilen und Narben bilden können.

Es gibt jedoch unterschiedliche Möglichkeiten, eine Akne zu behandeln. Jeder kann selbst etwas dazu beitragen, um die Talgproduktion der Haut so gering wie möglich zu halten. Außerdem haben Hautärzte verschiedene Therapieoptionen, je nach Ursache, Schwere und Form der Akne.

Ursachen von Akne

Die Pubertät ist die Zeit der Umschwünge: Aus Kindern werden Erwachsene. Im Körper steuern unter anderem Androgene diesen Prozess. Das sind männliche Geschlechtshormone, die auch bei Mädchen gebildet werden. Eine Folge dieser hormonellen Veränderung ist, dass die Haut mehr Fett, also Talg, produziert. Dieser soll die Haut geschmeidig halten und vor äußeren Einflüssen wie Kälte schützen. Bei einigen Menschen bildet sich über den Talgdrüsen jedoch eine Hornschicht aus Hautzellen, die die Öffnung blockieren. Darunter sammelt sich schließlich eine Menge Talg, die nicht abfließen kann. Es bilden sich zunächst Mitesser. Bei manchen wird dadurch eine Entzündungsreaktion ausgelöst und es entstehen sogenannte Akne-Pickel. Diese sind meist im Gesicht, an den Schultern, am Rücken und auf der Brust zu finden.

Bei vielen ist der Spuk mit den Pickeln und der Akne vorbei, sobald die Pubertät überstanden ist. Das ist in der Regel mit Anfang 20 der Fall. Aber auch Erwachsene können durchaus noch Akne bekommen – zum Beispiel Akne tarda. Bei ihnen ist der Leidensdruck meist noch viel höher als bei Jugendlichen. Ob jemand nur manchmal einen Pickel bekommt oder aber unter einer Akne leidet ist wahrscheinlich auch genetisch bedingt – genau ist das nicht erforscht.

Es gibt viele Theorien, die besagen, dass beispielsweise eine mangelnde Hygiene, der Konsum von Schokolade oder Milchprodukten oder auch Stress eine Akne auslöst oder verschlimmert. Das kann bei dem ein oder anderen der Fall sein. Wissenschaftlich ist das jedoch nicht belegt.

Fest steht jedoch, dass bestimmte Medikamente den Hormonspiegel so beeinflussen können, dass eine Akne entsteht. Das gilt beispielsweise für Anabolika zum Muskelaufbau, Kortison und auch einige Mittel gegen Epilepsie.

Die üblichen Symptome

Mitesser, Pickel oder entzündete Pusteln – eine Akne zeigt sich in unterschiedlich starker Ausprägung. Zudem gibt es nicht-entzündliche und entzündliche Formen. Während normale Pickel meist nach einigen Tagen von allein wieder verschwinden, halten sich Akne-Pickel hartnäckig auf der Haut. Ab und zu bleiben sogar kleine rote Flecken, die sogenannten Pi-ckelmale, oder Narben für längere Zeit zurück.

Man unterscheidet drei Schweregrade bei einer Akne:

  • Leichte Akne: Besonders in der T-Zone, also auf der Stirn, auf der Nase und am Kinn treten Mitesser, sogenannte Komedonen, auf. Einige erscheinen als kleine schwarze Punkte. Das sind die offenen Mitesser. Dabei verbindet sich der Hautfarbstoff Melanin mit Sauerstoff, wodurch die dunkle Farbe entsteht. Die hellen, weißlichen Mitesser sind geschlossen. Es sammelt sich Talg unter der Hornschicht an, wodurch ein Pickel entsteht. Je mehr Talg sich bildet, desto mehr Bakterien tummeln sich dort auch. Dadurch entzündet sich die Haut und bildet einen Akne-Pickel. Bei einer leichten Form sind es aber nur wenige und sehr kleine.
  • Mittelschwere Akne: Bei dieser Form bilden sich einfach mehr Akne-Pickel. Sie ent-zünden sich auch stärker, wodurch sogenannte Papeln, also kleine Knötchen, entstehen können. Auch die bekannten Eiterpickel, auch Pusteln genannt, finden wir bei einer mittelschweren Akne häufiger.
  • Schwere Akne: Hierbei entstehen sehr viele Pusteln und Papeln – häufig ist nahezu das gesamte Gesicht, besonders aber der Wangenbereich, betroffen. Es bilden sich zu-dem kleine Knoten, die schmerzen, sich stark röten und Narben hinterlassen.

Ärztliche Diagnose ist wichtig

Wenn in der Pubertät beziehungsweise in einigen Fällen im Erwachsenenalter großflächig Pickel auftreten, also im Gesicht, im Brustbereich, auf den Schultern und dem Rücken, ist das ein erstes Anzeichen für eine Akne. Ein Hautarzt kann dann häufig schon auf den ersten Blick erkennen, ob eine Akne oder einen andere Hauterkrankung, wie ein Pilz, vorliegen. In einem Anamnesegespräch befragt er dann die Betroffenen, wie lange die Beschwerden schon anhal-ten, ob es in der Familie bereits Fälle von Akne gab und auch, ob die Patienten Medikamente einnehmen, wie ihre Ernährungsgewohnheiten aussehen und welche Reinigungs- und Pflegeprodukte sie verwenden.

Verschiedene Therapieansätze – je nach Schweregrad

Die Behandlung einer Akne hängt unter anderem von der Schwere der Erkrankung ab. Bei einer leichten Akne helfen meist schon entsprechende Reinigungs- und Pflegeprodukte. Diese sollten frei von Fetten und Ölen sein. Daher eignen sich Gele häufig besser zur Hautpflege als Cremes. Wirkstoffe wie Salicylsäure wirken zudem entzündungshemmend und antibakteriell. Wichtig ist außerdem, die betroffenen Stellen morgens und abends gründlich vom überschüs-sigen Talg zu befreien, um Entzündungen zu vermeiden beziehungsweise zu reduzieren. In einigen Fällen können regelmäßige Besuche bei Kosmetikern, die die Haut professionell reinigen, die Beschwerden lindern.

Bei einer ausgeprägten Akne ist es hilfreich, zusammen mit einem Hautarzt einen Behand-lungsplan zu entwickeln. Er kann zudem bestimmte Pflegeprodukte mit entsprechenden Wirkstoffen (zum Beispiel von Miss Vita) verordnen, die die Akne lindern können.

Medikamentöse Behandlung
Zur kurzfristigen Behandlung setzen Ärzte Cremes mit Antibiotika ein. Diese töten Bakterien ab und wirken entzündungshemmend. Sie sollten diese Präparate jedoch nicht länger als drei Monate anwenden, da sonst Resistenzen entstehen können. Hilfreich kann auch Benzoylperoxid sein, das ebenfalls antibakteriell wirkt. Im Gegensatz zu Antibiotika entwickeln die Bakterien darauf keine Resistenzen. Retinoide sind Vitamin-A-Säure-Produkte. Sie sorgen dafür, dass die Ausgänge der Talgdrüsen nicht verhornen – diese Präparate haben allerdings häufig Nebenwirkungen wie starke Hautschuppung und -rötungen. Daher verschreiben wir sie nur nach vorheriger Beratung. Auch Azelainsäure hält die Öffnungen der Poren frei und hemmt Entzündungen. Manchmal helfen auch weibliche Hormone und Anti-Androgene. Daher erhal-ten Frauen mit unreiner Haut auch oft zur Behandlung der Akne eine spezielle Anti-Baby-Pille.

In manchen Fällen können medikamentöse Therapien auch in Form von Antibiotika-Tabletten und Hormonpräparaten erfolgen. Das entscheiden wir je nach Ausprägung der Akne im Einzelfall.

Mit Laserlicht gegen Akne
Eine weitere Möglichkeit ist, eine Akne mit Laserlicht zu behandeln. Hier setzen wir in der Regel auf eine Kombinations-Therapie. Bevor wir mit der Behandlung beginnen, tragen wir eine schmerzstillende Creme auf die betroffenen Bereiche auf. Der Smoothbeam-Laser arbeitet mit energiereichem, infrarotem Licht. Dieses dringt in die Haut ein und verkleinert dort speziell die vergrößerten Talgdrüsen. Dadurch können sie nicht mehr so viel Fett absondern, was wiederum die Entzündungsreaktionen hemmt. Daher gilt die Laser-Therapie auch als dauerhafte Methode, die die Ursache der Akne direkt bekämpft.

Etwa zwei Wochen danach kommt dann der Farbstoff-Laser zum Einsatz. Seine kurzen Lichtimpulse durchdringen die oberste Hautschicht und werden im Körper vom roten Blutfarbstoff aufgenommen. Dabei wandelt sich die Lichtenergie in Wärmeenergie um und schweißt quasi einen Teil der Blutgefäße zusammen. Dadurch können wir Rötungen minimieren und verhindern, dass die Talgdrüsen verhornen.

Vor der Behandlung:

Bildnachweis: Hautarztzentrum Kiel

Nach der Behandlung:

Bildnachweis: Hautarztzentrum Kiel

Mithilfe von Laserlicht können wir zudem Akne-Narben behandeln und so das Hautbild deutlich verbessern.

Laser-Kombinations-Therapie beim Hautarzt in Kiel - InformationenInformationen zur Kombinations-Behandlung mit Lasern (PDF-Dokument)
Behandlung mit dem Excimer-Laser beim Hautarzt in Kiel - InformationenInformationen zur Behandlung mit dem Excimer-Laser (PDF-Dokument)

Akne vorbeugen? Das ist kaum möglich

Da eine Akne zum Teil genetisch bedingt ist, ist es schwer sie komplett zu verhindern. Sie können aber das Ausmaß ein wenig eindämmen. Sollten Sie erste Anzeichen einer Akne an sich oder Ihrem Kind erkennen, suchen Sie am besten sofort einen Dermatologen auf. Seien Sie vor allem vorsichtig mit Tipps aus dem Internet. Auf einigen Websites wird empfohlen, gegen die Akne ins Sonnenstudio zu gehen. Lassen Sie das bitte unbedingt. Zum einen schadet das künstliche UV-Licht der Solarien Ihrer Haut und zum anderen hilft es nicht gegen die Ursache der Akne.

Legen Sie lieber viel Wert auf eine gute Gesichtspflege. Waschen Sie Ihr Gesicht zweimal täglich mit hochwertigen Produkten, verzichten Sie auf fettende Cremes und alles, was die Haut unnötig reizt.

Besonders wichtig ist eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und wenig Zucker und Fett. Beobachten Sie Ihre Haut ein wenig. Manche Menschen mit Akne verspüren eine Besserung der Symptome, wenn Sie auf Schokolade und Milchprodukte verzichten. Milchprodukte, gerade in großen Mengen verschlechtern regelmäßig die Akne. Insbesondere gilt dies für Proteinshakes, die aus konzentriertem Milcheiweiß bestehen. Auch der Verzicht Nikotin bessert das Hautbild mit hoher Wahrscheinlichkeit – ebenso regelmäßige Bewegung, Entspannungsübungen und gemäßigte Temperaturen.

Tipp: Drücken Sie Ihre Pickel nie selbst aus. Dadurch reizen Sie die sowieso schon entzündete Haut noch weiter und erhöhen das Risiko, dass Krankheitserreger in die Wunde gelangen. Gehen Sie stattdessen lieber regelmäßig zu einer professionellen Kosmetikerin. Sie hat die nötige Erfahrung das richtige Material, um Ihre Haut zu pflegen.

Akne-Behandlung beim Hautarzt in Kiel - InformationenWeitere Informationen zur Akne-Behandlung (PDF-Dokument)

Laser-Behandlungen bei Ärzte-Workshops: Werden Sie Proband!

Wenn Sie Interesse haben, sich als Proband bei einem der Ärzte-Workshops der Kiel Medical Academy mit Lasern behandlen zu lassen, erhalten Sie hier weitere Informationen zu den Behandlungen, dem Ablauf, Terminen und Preisen.

61 Comments

  1. Anonymus 9. Oktober 2013 um 13:47 Uhr - Antworten

    Guten Tag,

    ich bin 22 Jahre alt und habe immer noch mit Akne zu bekämpfen. Mal stark und mal leicht. Ich habe schon vieles ausprobiert- leider Erfolglos.. Ich wurde auch in einer Uniklinik untersucht und es wurde festgestellt dass ich zu viele männliche Hormone in meinem Körper habe und dadurch bekäme ich auch die Akne… Nehme auch seit Jahren die Pille, welches angeblich dagegen gut sein soll aber so aknefrei ist mein Gesicht immer noch nicht..Meine Frage wäre ob so eine Laserbehandlung auch für mich Sinnvoll wäre??

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 13. Oktober 2013 um 13:31 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      fast jede Art von Akne kann man gut mit Laser behandeln. Die Laserbehandlung ist im Vergleich zu den meisten anderen Behandlungsarten meistens von dauerhaftem Erfolg.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Ihr
      Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
      Lasermedizin
      Ästhetische Medizin

  2. Anonymus 8. Juni 2013 um 10:10 Uhr - Antworten

    Guten Tag…,

    bin 43 Jahre alt und die Akne begleitet mich schon sehr lange und ist auch sehr schmerzhaft. Bin aber nicht resestenz gegen bestimmte Antibiotika, und doch schlagen diese nicht an. Ärzte und Laborwerte (Abstriche) bestätigen das es keine Multiresestenz bei mir gibt. Laborwerte vor einer Woche, Arzt verschreibt Clindamycin 600mg morgens/ abends und wiedermal ignoriert das mein Körper.

    Danke und viele Grüße

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 25. Juni 2013 um 13:48 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      Ihre Frage ist aus der Ferne leider so nicht zu beantworten. Wir bieten Ihnen selbstverständlich die Möglichkeit, sich persönlich untersuchen und beraten zu lassen.

      Es gibt wenig Akneformen die sich überhaupt nicht behandeln lassen. Auf eine Behandlung mit Isotretinoin oder auch mit einer Laserbehandlung kann man in den meisten Fällen die Akne wesentlich bessern nun.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
      Lasermedizin
      Ästhetische Medizin

  3. Anonymus 6. Juni 2013 um 14:51 Uhr - Antworten

    Hallo. Ich bin nun 25 Jahre alt und habe seit 11 Jahren mit Pickeln/Akne zu kämpfen – mal viel, mal weniger. Ich war bei etlichen Ärzten und habe Cremes, Tabletten etc ausprobiert – ohne Erfolg. Auch mit der Pille habe ich meine Haut nicht in den Griff bekommen. Mir wird nur immer wieder gesagt, dass ich eine erhöhte Talgproduktion und große Poren habe, ich glänze innerhalb von wenigen Minuten sehr stark. Auch Puder oder Heilerde brachten keinen Erfog.
    Ist die Laser-Therapie sinnvoll für mich?
    Beste Grüße

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 25. Juni 2013 um 13:49 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      Es gibt wenig Akneformen die sich überhaupt nicht behandeln lassen. Auf eine Behandlung mit Isotretinoin oder auch mit einer Laserbehandlung kann man in den meisten Fällen die Akne wesentlich bessern nun.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
      Lasermedizin
      Ästhetische Medizin

  4. Anonymus 18. April 2013 um 18:54 Uhr - Antworten

    Hallo,
    ist eine Laserbehandlung in jedem Fall ratsam oder nur in bestimmten, schweren? Welchen Zeitraum nimmt eine konsequent durchgezogene Behandlung im Durchschnitt ein?

    Gruß

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 11. Mai 2013 um 10:48 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      Eine Akne lässt sich recht gut mit Laser behandeln. Dazu verwendet man am besten einen Farbstofflaser gegen Rötungen und gegen die Narben sowie gegen die Entzündungen. Zusätzlich verwendet man einen Diodenlaser, der spezifisch nur die vergrößerten Talgdrüsen verkleinert.
      Bei leichteren Erkrankungen ist eine Laserbehandlung Nicht unbedingt notwendig, schließlich wird diese nicht von der Krankenkasse bezahlt.

      Eine konsequente Laserbehandlung der Akne dauert mindestens 2-3 Monate.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
      Lasermedizin
      Ästhetische Medizin

  5. Anonymus 10. September 2012 um 18:27 Uhr - Antworten

    sollte man eine mikrodermabrasion auch bei aktiver akne machen?

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 11. September 2012 um 7:01 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      eine Mikrodermabrasion ist zur Behandlung von Narben nach Akne geeignet. Diese funktioniert noch besser mit z.B. dem fraktionierten Erbium-YAG-Laser. Bei Akne mit Pusteln und Knötchen ist eine Behandlung mit Fruchtsäure effektiver und kostengünstiger.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
      Lasermedizin
      Ästhetische Medizin

  6. Anonymus 10. September 2012 um 18:26 Uhr - Antworten

    hallo,
    was ist der unterschied zwischen aktiver akne und normaler akne?

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 11. September 2012 um 6:58 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      Der Begriff „aktive Akne“ ist in der Dermatologie nicht festgelegt. Daher kann ich Ihnen den Unterschied zwischen aktiver Akne und normaler Akne nicht erklären.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
      Lasermedizin
      Ästhetische Medizin

  7. Anonymus 20. Juni 2012 um 12:23 Uhr - Antworten

    gibt es irgendwelche Nebenwirkungen bei einer Laserbehandlung gegen Akne?

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 24. Juni 2012 um 14:37 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      Wie bei jeder Behandlung können bei der Behandlung der Akne mit Dioden-Laser und Farbstofflaser in seltenen Fällen unerwünschte Wirkungen auftreten, die ich als Ihr behandelnder Arzt gern vorher im Einzelnen mit Ihnen besprechen möchte.
      Das Laser – Licht wird auch von dem braunen Pigment der Haut aufgefangen. Wenn die zu behandelnde Haut gebräunt ist, wird Pigment zer-stört, so dass kleine helle Flecken bestehen bleiben können. Die Haut darf also bei der Behandlung nicht gebräunt sein. Sie sollten sich zwei Wochen vor und mindestens eine Wochen nach der Behandlung nicht der Sonne oder dem Solarium aussetzen oder wenigstens einen sehr hohen Lichtschutzfaktor (ca. 20 – 30) benutzen.
      Im Gesicht und im Bereich der Augenlider können die behandelten Hautpartien anschwellen. Auch eine sehr starke Schwellung oder auch dunkle fleckförmige Blutergüsse brauchen Sie nicht zu beunruhigen, können Sie jedoch vom gesellschaftlichen Leben für einige Tage fernhalten. Eine stärkere Schwellung kann sehr gut mit feuchten Umschlägen gelindert werden oder evtl. auch mit Ibuprofen (Nachfolgepräparat von Ass, Aspirin) gebessert werden.

      Mit besten Grüßen
      Ihr
      Dr. med. Johannes Müller Steinmann
      Ästhetische Medizin

  8. Anonymus 20. Juni 2012 um 12:03 Uhr - Antworten

    Guten Tag hab da mal eine frage ich habe eine dunkle haut und durch die Akne und Pigmentstörung ist mein Gesicht noch dunkler geworden. Seltsam ist z.B das meine Nase(die nicht von der Akne und den pigmentflecken betroffen ist) sehr hell ist kann man durch die laserbehandlung irgendwie die haut aufhellen?

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 21. Juni 2012 um 16:28 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      eventuell kann man die Pigmentstörungen der Haut nach Akne durch eine fraktionierte Laserbehandlung aufhellen.

      Mit besten Grüßen
      Ihr
      Dr. med. Johannes Müller Steinmann
      Ästhetische Medizin
      Lasermedizin

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 21. Juni 2012 um 16:32 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      Wie bei jeder Behandlung können bei der Behandlung der Akne mit Dioden-Laser und Farbstofflaser in seltenen Fällen unerwünschte Wirkungen auftreten, die ich als Ihr behandelnder Arzt gern vorher im Einzelnen mit Ihnen besprechen möchte.
      Das Laser – Licht wird auch von dem braunen Pigment der Haut aufgefangen. Wenn die zu behandelnde Haut gebräunt ist, wird Pigment zer-stört, so dass kleine helle Flecken bestehen bleiben können. Die Haut darf also bei der Behandlung nicht gebräunt sein. Sie sollten sich zwei Wochen vor und mindestens eine Wochen nach der Behandlung nicht der Sonne oder dem Solarium aussetzen oder wenigstens einen sehr hohen Lichtschutzfaktor (ca. 20 – 30) benutzen.
      Im Gesicht und im Bereich der Augenlider können die behandelten Hautpartien anschwellen. Auch eine sehr starke Schwellung oder auch dunkle fleckförmige Blutergüsse brauchen Sie nicht zu beunruhigen, können Sie jedoch vom gesellschaftlichen Leben für einige Tage fernhalten. Eine stärkere Schwellung kann sehr gut mit feuchten Umschlägen gelindert werden oder evtl. auch mit Ibuprofen (Nachfolgepräparat von Ass, Aspirin) gebessert werden.

      Mit besten Grüßen
      Ihr
      Dr. med. Johannes Müller Steinmann
      Ästhetische Medizin

  9. anonymus27 12. August 2011 um 9:42 Uhr - Antworten

    Guten Tag,
    In der Pupertät hatte ich viel Akne und heute habe sie immernoch zusätlich Flecken und Narben…Ich versuche schon seit längerer Zeit meine Akne & Aknenarben loszuwerden, war deshalb schon bei vielen Hautärzten.
    Was ich verschrieben bekam, haben bei mir nicht so richtig geholfen.

    Ich versuche meine Flecken/Narben mit Make Up zu kachieren aber ich möchte morgens wenn ich aufstehe reine Haut haben und diese ganze kosmetiksachen weglassen.
    Nun habe ich gehört, dass Laserbehandlungen gibt?
    Meine Frage ist : Wie lange dauert denn so eine Laserbehandlung und wie teuer ? Meine zweite Frage lautet : Kann man die Flecken auch mit Permanent Make Up kachieren ??

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 12. August 2011 um 11:47 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      die Laserbehandlung einer Akne dauert je nach Größe 15 bis 30 Minuten. Die Kosten einer Laserbehandlung von Akne hängen von der Anzahl der Sitzungen und natürlich von der Fläche ab, die behandelt werden soll.

      Der Smoothbeam-Laser arbeitet bei einer Wellenlänge von 1450 nm. Bei dem Diodenlaser handelt es sich um einen medizinischen Hochleistungslaser. Bei diesem Verfahren wird die Oberfläche der Haut nicht verletzt. Die Wirkung findet nur in der Tiefe statt. Das Ziel ist die dauerhafte Verkleinerung von Talgdrüsen. Diese Therapie behandelt die Ursache der Erkrankung dauerhaft.
      Die Vorteile der Rosaceatherapie mit dem Diodenlaser sind:
      • keine Einnahme von Medikamenten
      • keine täglichen Anwendungen von örtlichen Therapien
      • keine Resistenzbildung gegen Antibiotika
      • sehr rasche Verbesserung der entzündeten Stellen
      • Verhinderung von Narbenbildung und Pusteln
      Ein bis zwei Wochen später wird die Behandlung mit dem Farbstoff-Laser fortgesetzt. Dadurch wird der Effekt wesentlich verstärkt. Der Farbstoff-Laser arbeitet bei einer Wellenlänge von 595 nm (rotes Licht). Der kurze Lichtimpuls durchdringt die oberste Hautschicht und wird aufgrund seiner bestimmten Wellenlänge fast ausschließlich vom roten Blutfarbstoff aufgenommen. Dabei wandelt sich die Lichtenergie in Wärmeenergie um. Ein Teil der Blutgefäße wird „zusammenschweißt“. So wird die Neubildung von kollagenen Fasern noch intensiver angeregt.
      Der gepulste Farbstofflaser erlaubt eine sehr gezielte Behandlung von Gefäßveränderungen. Sein Wirkprinzip liegt nämlich in der selektiven Photothermolyse, das heißt: Durch die Anpassung von Wellenlänge und Impulsdauer ist es möglich, ganz gezielt nur veränderte Blutgefäße und Rötungen zu behandeln, ohne das umliegende Gewebe nennenswert zu beeinträchtigen.

      Permanent make up ist nur bedingt geeignet ,um Flecken zu kaschieren, wie die haut je nach Sonne und Hauzustand eine andere Farbe hat.

      Genaues kann ich Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch nach einer Untersuchung Ihrer Haut mitteilen. Sie erhalten dann auch einen Kostenvoranschlag.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr
      Dr. med. Johannes Müller Steinmann

  10. Sandy 1. April 2011 um 11:53 Uhr - Antworten

    Hallo,
    Ich versuche auch schon seid ca. 2 Jahren meine Akne los zu werden war auch schon bei Hautärzten und keiner konnte mir so wirklich helfen. Habe schon viele dinge ausprobiert und ich weiß einfach nicht mehr weiter….
    Nun ist meine Frage ob die Krankenkasse die Kosten für eine Laserbehandlung übernimmt oder ich ich die Kosten tragen muss…?

    Ich freue mich über eine Antowort

    Liebe Grüße Sandy

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 1. April 2011 um 15:29 Uhr - Antworten

      Guten Tag Sandy,

      Oft übernehmen die privaten Krankenversicherung sowie die Beihilfe die Kosten für eine Laserbehandlung, wenn ein Kostenvoranschlag, ein ärztlicher Befund und eine Fotodokumentation erstellt wird. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Laserbehandlung in Ausnahmefällen.

      Vereinbaren Sie doch einfach einen Sprechstundentermin, wir werden sicher eine Lösung für ihre Akne finden.

      Beste Grüße

      Ihr
      Dr. med Johannes Müller Steinmann

Schreiben Sie uns Ihre Frage oder Meinung: