Stirnglatze, Geheimratsecken, die bekannte „Platte“ am Hinterkopf – was Männer im Winter unter Mützen und Hüten verstecken konnten, kommt im Frühling zum Vorschein. Viele fühlen sich dadurch unattraktiv und treten gehemmt in der Öffentlichkeit auf.

Bei Haarausfall kann oft nur noch eine Haartransplantation helfen.

Bildnachweis: goodluz/fotolia.com

Doch nicht nur Männer, auch Frauen sind von haarlosen Stellen und Haarausfall betroffen. Gerade für sie ist schönes Haar ein Zeichen von Weiblichkeit. Die effektivste Methode für eine volle Haarpracht ist eine Haartransplantation mit der FUE-Technik.

Die FUE-Technik (Follicular Unit Extraction, Einzelentnahme) ist die aktuell modernste Methode zur Haarverpflanzung. Ärzte weltweit setzen sie ein – darunter auch das Hautarztzentrum Kiel. „Bei der FUE-Methode entnehmen wir einzelne Haare samt Wurzeln am Hinterkopf und transplantieren sie auf die lichten Stellen“, erklärt Dr. Johannes Müller-Steinmann, ärztlicher Leiter des Hautarztzentrums Kiel. „Es entstehen fließende Übergänge, sichtbare Narben bleiben normalerweise aus.“ So können Patienten nach der Transplantation auch Kurzhaarfrisuren tragen. Das Ergebnis ist von natürlich gewachsenem Haar normalerweise nicht zu unterscheiden. Ein weiterer Vorteil: postoperative Wundschmerzen gibt es dank der kleinen Einstichstellen kaum.

Wundermittel bringen in der Regel wenig Erfolg

Sollte der Kopf keine ausreichende Spendestelle für die Haarentnahme bieten, ist es auch möglich, Haare an anderen Stellen des Körpers zu entnehmen. „Diese Haare werden zwar nicht so lang wie Kopfhaare, können aber zum Verdichten des Haarbildes genutzt werden“, erklärt Dr. Müller-Steinmann.

„Es gibt diverse Wundermittel wie Lotionen und Shampoos, die volles Haar versprechen“, sagt Müller-Steinmann. „Doch in der Regel haben die Produkte keinen oder nur wenig Effekt.“ Hormonpräparaten haben meist eine gewisse Wirkung, müssen jedoch dauerhaft eingenommen werden., Die Haartransplantation ist die bei weitem effektivste und dauerhafteste Methode, Betroffenen zu einem dichteren und natürlich aussehenden Kopfhaar zu verhelfen. Bei Männern ist die Haartransplantation mittlerweile eine der häufigsten ästhetisch-plastischen Behandlungen. „Mit dem natürlichen Ergebnis, das wir mit der FUE-Technik erzielen, sind unsere Patienten sehr zufrieden“, berichtet der Dermatologe. „Sie fühlen sich damit nicht nur jugendlicher und frischer, sie treten auch viel selbstbewusster in der Öffentlichkeit auf.“

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