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Allergietest2018-05-21T12:05:14+00:00

Allergietests sind wichtig zur Ursachenforschung

Die Zahlen der Menschen, die unter einer Allergie leiden, nehmen von Jahr zu Jahr zu. Um den Auslösern aus dem Weg gehen zu können und die Beschwerden gezielt lindern zu können, müssen Patienten die Übeltäter kennen. Dabei helfen verschiedene Allergietests, mit denen Ärzte den allergischen Reaktionen auf den Grund gehen.

Bildnachweis: Hautarztzentrum Kiel

Menschen reagieren auf die unterschiedlichsten Dinge allergisch, auf die Pollen von Gräsern und Bäumen, die Haare von Katzen und Hunden, auf Hausstaub, Erdnüsse und Insektenstiche. Im Körper passiert dabei immer in etwa das Gleiche: Das Immunsystem leitet eine Abwehrreaktionen ein gegen einen harmlosen Stoff, den es in der Vergangenheit einmal mit einem Krankheitserreger verwechselt hat. Die Eiweißstoffe in Pollen, Tierhaaren und so weiter, die diese Allergien auslösen, nennen wir auch Allergene. Die Abwehrreaktion geht dann mit Entzündungen einher, die zum Beispiel Schleimhäute in Nase und Hals reizen, die Augen tränen und juckende Hautausschläge entstehen lassen – in seltenen Fällen sogar bis hin zum allergischen Schock.

Ob jemand dazu neigt, eine Allergie zu entwickeln, ist vor allem genetisch bedingt. Forscher gehen außerdem davon aus, dass Luftverschmutzungen, Abgase von Autos etwa, Allergien wahrscheinlicher machen. Ein weiterer Erklärungsansatz ist die sogenannte Hygiene-Hypothese. Sie besagt, dass Allergien bei uns deswegen immer häufiger vorkommen, weil die Menschen im Mutterleib und als Säuglinge zu wenig mit Keimen in Berührung kommen. So lerne der Körper nicht, mit fremden Substanzen umzugehen – und die Gefahr steige, dass das Immunsystem auf harmlose Substanzen überreagiert.

Betroffene können Allergene meiden – wenn sie sie kennen

Zu den wichtigsten Mitteln gegen eine Allergie gehört es, die Auslöser zu vermeiden und, wenn das nicht möglich ist, vorbeugend entzündungshemmende Medikamente einzunehmen. Das setzt natürlich voraus, dass Betroffene wissen, was genau ihre allergischen Reaktionen hervorruft.
Ob eine Allergie gegen bestimmte Substanzen vorliegt, können Ärzte mit einer Reihe von Verfahren testen:

Prick-Test:

Der Prickt-Test („prick“ ist Englisch für „Einstich“) ist vermutlich der gängigste Allergietest. Er kommt zum Einsatz, um Allergien des sogenannten Soforttyps zu untersuchen, bei denen die allergische Reaktion unmittelbar nach dem Aufeinandertreffen mit dem Auslöser eintritt.

Bildnachweis: Hautarztzentrum Kiel

Ärzte ritzen beim Prick-Test flüssige Lösungen, die jeweils eine Art Allergen enthalten, mit einer Lanzette an unterschiedlichen Stellen in die Hautoberfläche ein. Vorher zeichnen sie ein Raster auf die Haut, sodass sie später mit einer Schablone nachvollziehen können, welcher Einstich zu den Katzenhaaren gehörte, welcher zum Wespengift, welcher zu den Birkenpollen und so weiter – je nachdem, was getestet werden soll.

Kommt es an bestimmten Stellen nach etwa 15 bis 20 Minuten zu Rötungen und Quaddeln, liegt eine allergische Reaktion vor. Die Stärke der Hautveränderungen lässt auch eine Aussage darüber zu, wir stark ausgeprägt die Allergie ist.

Intrakutantest und Scratch-Test:

Eine Variante des Prick-Tests ist der Intrakutantest. Dabei spritzen Ärzte die Allergene intrakutan, also in die oberen Schichten der Haut. Die Substanzen gelangen so tiefer ein als beim Prick-Test – wodurch sich auch schwächere allergische Reaktionen feststellen lassen.

Auch möglich: der Scratch-Test, bei dem die Allergene auf eine in die Haut eingeritzte Stelle gerieben werden. Das macht in einigen Fällen schwächere Allergien sichtbar und schafft Klarheit, wenn der Prick-Test nicht eindeutig ist. Er kann allerdings auch mit Hautreizungen einhergehen. Dieser Test eignet sich beispielsweise, um direkt bestimmte Obstsorten zu testen.

Epikutantest, auch Patch-/Pflastertest genannt:

Manchmal treten die Reaktionen auf Allergene erst Tage später auf, nachdem Betroffene mit ihnen in Kontakt gekommen sind. Dazu gehören Allergien gegen Konservierungsstoffe in Kosmetika, gegen Nickel in Schmuckstücken oder gegen Latex in Gummihandschuhen.

Bildnachweis: Hautarztzentrum Kiel

Für die Diagnose solcher Spättypallergien eignen sich Tests mit Pflastern. Ärzte geben das Allergen auf ein Pflaster, welches sie auf den Rücken ihrer Patienten kleben. Dort bleibt es 24 Stunden. Der Arzt prüft nun auf eine allergische Reaktion an der betreffenden Stelle, die sich in der Regel durch Schwellungen, Rötungen, Juckreiz und teilweise Bläschen äußert. Ärzte prüfen dann bis zu vier Tage lang, ob sich noch eine späte Reaktion als Hinweis auf eine Allergie zeigt.

Blutuntersuchungen:

Eine Allergie hinterlässt ihre Spuren manchmal auch in unserem Blut. Wer gegen einen bestimmten Stoff allergisch ist, hat oft auch eine erhöhte Zahl sogenannter IgE-Antikörper im Blut. Ärzte können die Zahl freier IgE-Antikörper ermitteln, indem sie eine Blutprobe nehmen und diese im Labor untersuchen lassen. Das Ergebnis ist allerdings nur ein Hinweis auf eine mögliche Allergie. Die erhöhten Antikörper-Werte können auch andere Ursachen haben.

Etwas mehr Aufschluss gibt die Suche nach spezifischen IgE-Antikörpern, die sich bestimmten Allergene zuordnen lassen. Auch deren Anzahl lässt allerdings in der Regel keine Aussagen darüber zu, wie schwer und mit welchen Symptomen Betroffene auf die Auslöser reagieren.

Provokationstests:

In manchen Fällen funktionieren die gängigen Allergietests nicht. Ein Grund dafür kann sein, dass die allergische Reaktion bei einem Betroffenen schlichtweg nicht auf der Haut auftritt und auch eine Blutuntersuchung keine eindeutigen Ergebnisse liefert. Das kommt zum Beispiel bei Lebensmittelallergien regelmäßig vor. Dann können Ärzte versuchen, die Allergie zu provozieren, sie also dort auszulösen, wo sich auch sonst die Beschwerden zeigen.

Ein solcher Provokationstest muss unbedingt unter ärztlicher Aufsicht stattfinden. Das ist beispielsweise bei Verdacht auf eine Nahrungsmittelallergie der Fall, da es dabei zu heftigen Reaktionen kommen kann, im schlimmsten, sehr seltenen Fall sogar zu einem potentiell lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock.

Andere Allergene bringen Ärzte zum Beispiel auf die Schleimhäute in der Nase auf oder an die Bindehaut der Augen und achten dann auf Reaktionen wie Rötungen, Schwellungen und tränende Augen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass Patienten das Allergen als Aerosol einatmen, sodass im Falle einer Allergie die Schleimhaut der Bronchien in der Lunge gereizt wird.

Welchen Test brauche ich?

Welcher Test sinnvoll ist, auf welche Allergene getestet wird und welche Vorsichtsmaßnahmen Ärzte dabei treffen, hängt von den jeweiligen Beschwerden der Patienten ab. Deswegen ist es wichtig, zunächst ein Gespräch zu führen, in dem Betroffene ihrem Arzt ihre Symptome schildern und was sie als Auslöser vermuten. Der Arzt klärt Fragen wie: Kommt es zu Hautausschlag, zu Niesreiz oder zu Atemnot? Wann treten die Symptome auf –zu einer bestimmten Jahreszeit, an einem bestimmten Ort? Bessern sich die Beschwerden bei einem Ortwechsel oder im Verlauf des Tages von allein besser? Und wie stark sind die Reaktionen?

Allergietest beim Hautarzt in Kiel - InformationenWeitere Informationen zum Allergietest (PDF-Dokument)

18 Comments

  1. Jana Casillas 20. Februar 2017 um 10:30 Uhr - Antworten

    Guten Tag ,
    ich habe nachgewiesen eine Allergie gegen meinen Hund . Machen die eine Hyposensibilisierung bei Hubdehaaren ?
    Und wenn mit welcher Aplikation( Spritzen , Tabletten , Tropfen) . Ich würde es selber zahlen , falls die Kasse es nicht übernimmt .Wie hoch wären die Kosten ?
    Viele Grüße .

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 19. März 2017 um 16:53 Uhr - Antworten

      Guten Tag,
      eine Hyposensibilisierung gegen Hundehaare ist schwierig und oft nicht von Erfolg gekrönt. Allgemein wird empfohlen, dass man der Allergie aus dem Wege geht, also den Hund abschafft. Ansonsten besteht das Risiko dass die Allergie stärker wird und vielleicht sogar noch zu Asthma führt.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr
      Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
      Lasermedizin, ästhetische Medizin

  2. Stefanie 13. Oktober 2014 um 11:16 Uhr - Antworten

    Guten Tag,

    ich leide seit nunmehr 9 Jahren unter diversen Problemen ( Hauptproblem sind offene Hände mit juckenden Bläschen, zu dem Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen….). Nachdem ich von Hautarzt zu Hautarzt gelaufen bin und diverse Cortisonsalben verschrieben bekommen haben – ohne Erfolg – habe ich nun den Verdacht, unter einer Histaminintoleranz zu leiden ( nach einer histaminarmen Ernährung waren fast alle Symptome innerhalb einer Woche deutlich besser ). Nun würde ich das gerne einmal offiziel testen lassen und hätte zu dem noch Beratungsbedarf. Kann ich mich da an Sie wenden?
    Vielen Dank für eine Auskunft.

    MfG Stefanie

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 2. Dezember 2014 um 11:17 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      Sie können sich gerne zum Beispiel an uns wenden um eine Histaminintoleranz abklären zu lassen.
      Vermutlich leiden Sie unter verschiedenen Erkrankungen gleichzeitig.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr
      Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
      Lasermedizin
      Ästhetische Medizin

  3. Anonymus 11. September 2014 um 21:57 Uhr - Antworten

    Guten Tag,

    seit nun mehr als 20 Jahren habe ich eine handgrosse Schuppenflechte am Hinterkopf die ständig übelst zuckt… ist meine Angst berechtigt das ich später an den Stellen keine Haare mehr habe Mein Arzt meinte ich soll es dann immer kühlen wenn es jucken, renne aber leider nicht ständig mit einem kühlen rum.
    Kann es vielleicht aber auch eine Allergie sein vill. eine lebensmittelallergie???

    Vielen Dank im voraus

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 2. Dezember 2014 um 21:24 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      eine Schuppenflechte verursacht keinen dauerhaften Haarausfall.
      Im Bereich des behaarten Kopfes lässt sich eine Schuppenflechte sehr gut mit dem Excimer-Laser behandeln.
      Eine Nahrungsmittelallergie verursacht Juckreiz normalerweise nicht in einem so begrenzten Bereich.
      Sie können gerne bei uns einen Termin zur persönlichen Untersuchung und Beratung vereinbaren.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr
      Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
      Lasermedizin

  4. Roxana 17. Juli 2014 um 15:40 Uhr - Antworten

    Guten Tag,
    mir wurde empfohlen, ein Allergietest zu machen, da ich im letzten Jahr 2mal Reaktionen auf Kosmetika hatte. Das letzte Mal bekam ich einen Tag nach einer Kosmetikbehandlung ein Ekzem am Hals u noch ein, zwei Tage später jeweils eines über und unter dem Mund.
    Habe sehr sensible Haut und (wohl erblich bedingt bzw mitbedingt?) Lt Hautarzt seit ca 6 Jahren Neurodermitis, jedoch sehr selten Schuebe und auch nicht schwere, wenn auch diese natuerlich nicht angenehm sind. Im Gesicht jedoch nun das 2. Mal innerhalb eines Jahres, davor nie, nur zwischen den Fingern und an einer Koerperstelle( da ist es quasi ein Dauerekzem).
    Kann man denn auf eine solche Allergie testen?es gibt halt so viele mögliche Stoffe (Kosmetika) , wie kann ein Arzt das ueberhaupt testen?
    Vielen Dank, freundliche Grüße

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 16. Dezember 2014 um 13:13 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      wenn Sie bestimmte Kosmetika nicht vertragen macht es auf jeden Fall Sinn, Inhaltsstoffe von Kosmetika zu testen, ob sie eine Allergie darauf haben.
      Außerdem können Sie natürlich insgesamt eine sehr empfindliche Haut haben, die dann einer bestimmten Pflege bedarf.,

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr
      Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
      Lasermedizin, ästhetische Medizin

  5. Vanessa Perez 14. Juli 2013 um 14:59 Uhr - Antworten

    Guten Tag,
    ich habe innerhalb von 1 Jahr zwei mal Augenprobleme bekommen und mir wurde geraten ein Allergietest zu machen.Bei welchem Arzt soll ich tun?
    Beim Hautarzt oder beim anderen?
    Vielen Dank

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 5. August 2013 um 11:52 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      eine Allergietest machen Sie am besten bei einem Allergologen. Dies sind zumeist Hautärzte, aber auch manche Augenärzte und Hals Nasen Ohren Ärzte haben diese Spezialisierung.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
      Lasermedizin
      Ästhetische Medizin

  6. Dominik 3. Juli 2013 um 18:39 Uhr - Antworten

    Guten Tag,
    gibt es eine Allergie gegen Produkte vom Schwein? Ich habe seit längerem beobachtet das sobald ich etwas vom Schwein esse sprich Fleisch, Wurst selbst Gummibärchen oder Joghurt bekomme ich Schmerzen in den Gelenken.
    Dies besteht nicht bei Fleisch anderer Arten. Nicht bei Alkohol und meine Harnsäure Werte sind auch sehr niedrig. Ich erwähne es nur weil sofort auf Gicht vermutet wird. Zu dem habe ich kein Übergewicht bin sehr sportlich und ernähre mich sehr gesund. Wie testet man denn eine Nahrungsmittelallergie?

    Mit freundlichen Grüßen
    Dominik

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 5. August 2013 um 11:38 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      Einen Nahrungsmittelallergietest kann man sowohl einem Bluttest durchführen, als auch als Pricktest zum Beispiel am Unterarm.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
      Lasermedizin
      Ästhetische Medizin

  7. Micha 16. März 2013 um 8:53 Uhr - Antworten

    Guten Morgen,
    ich habe schon seit 10 Jahren extremen Ausschlag und Juckreiz im Gesicht, bin zu einem Hautarzt gegangen der mich 5 Minuten anschaute und sagt das ich eine Rosazea habe. Er hat mir eine Salbe gegeben und es wurde trotzdem nicht besser. Jetzt habe ich einen Bericht gelesen, das man Rosazea mit einer Milchallergie verwechseln kann, deshalb habe ich seit 2 Wochen alle Milchprodukte weggelassen und musste feststellen, dass der Juckreiz weg ist und die der Ausschlag langsam weggeht und die Haut sich viel weicher anfüllt. Kann das würklich an der Milch gelegen haben? Oder Steckt da noch etwas anderes hinter?

    Mit freundlichen Grüßen

    Micha

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 19. März 2013 um 14:41 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      Eine Rosacea erkennt ein Hautarzt mit recht großer Wahrscheinlichkeit. Deswegen würde ich zunächst davon ausgehen, dass die Diagnose Rosacea korrekt ist. Eine Milchallergie dagegen ist unwahrscheinlicher und vor allen Dingen zeigt sie sich normalerweise nicht in dieser Form.

      Eine Rosacea ist leider schwierig zu behandeln. Die beste Möglichkeit ist normalerweise, eine Rosacea mit dem Diodenlaser im Wechsel mit dem Farbstofflaser zu behandeln.
      Für genauere Auskünfte stehe ich Ihnen gern zur Verfügung, sobald ich die Möglichkeit hatte, wie Ihre Hauterkrankung persönlich anzusehen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
      Lasermedizin ambulante Operationen

  8. Marlene 20. November 2012 um 3:22 Uhr - Antworten

    Ist es möglich, sich bei Ihnen durch Pricktestung auf eine Allergie gegen Hunde”haare” testen zu lassen? (in ” “, weil man ja nicht gegen die Haare an sich allergisch ist)
    und wieviel würde so etwas kosten?

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 29. November 2012 um 17:54 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      eine Pricktestung und eine Testung im Blut auf eine Allergie gegen Hunde sind möglich.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
      Facharzt für Dermatologie, Allergologie

  9. Sarah 11. Januar 2012 um 19:08 Uhr - Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    gerne würde ich einen Allergietest machen und zwar was einige Lebensmittel angeht. Kann man dieses auch bei Ihnen machen und wenn ja, wird das über den Pricktest gemacht? Welche Kosten würden da auf mich zukommen?
    Ausserdem müsste ich mal wieder meine Leberflecken kontrollieren lassen, dieses kann ich sicher auch bei Ihnen durchführen lassen? Welche Kosten entstehen dort?

    Mit freundlichen Grüßen
    Sarah

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 13. Januar 2012 um 10:07 Uhr - Antworten

      Guten Tag,
      natürlich kann man Nahrungsmittel testen. Das übernimmt normalerweise auch die Krankenkasse. Am wichtigsten ist aber, erstmal das Problem zu kennen und dann einen Plan zur Lösung zu finden. Nicht alles was so aussiht ist auch eine Nahrungsmittelallergie. Es gibt viel Unverträglichkeiten aus anderen Gründen und Pseudoallergien.

      Hautkrebsvorsorge übernimmt in den meisten Fällen die Krankenkasse.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr
      Dr. med. Johannes Müller Steinmann
      Facharzt für Dermatologie
      Ärztlicher Leiter des Hautarztzentrum Kiel

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