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Pieks gegen Pölsterchen – Wirkstoff aus Sojabohnen löst Körperfett

Das große Weihnachtsschlemmen ist vorbei – leider erinnern Fettpölsterchen oft noch lange an die üppigen Festtage. Und dabei rückt die Bikinisaison allmählich näher. Wer allein mit Diäten und Sport Problemzonen nicht in den Griff bekommt, kann ihnen mit der sogenannten “Fett-weg-Spritze” zu Leibe rücken. Vorausgesetzt, er beginnt rechtzeitig mit den Behandlungen.

Im Gegensatz zum mechanischen Fettabsaugen löst die “Fett-weg-Spritze” (Injektions-Lipolyse) das Fett durch eine biochemische Reaktion auf. Mit kleinen Nadeln wird der Wirkstoff Phosphatidylochin direkt in das Fettgewebe injiziert. Das aus Sojabohnen gewonnene, auch Lipostabil genannte Mittel bringt das Fett zum Schmelzen, so dass es auf normalem Weg ausgeschieden werden kann. Für einen lang anhaltenden Erfolg sind zwei bis vier Behandlungen im Abstand von etwa acht Wochen nötig.

“Die Methode eignet sich bei allen örtlich abgrenzbaren Fettdepots”, erklärt Dr. Johannes Müller-Steinmann, leitender Arzt des Hautarztzentrums Kiel. Zum Beispiel an Bauch, Hüften, Oberarmen, Kinn oder Wangen. “Auch gegen gutartige Fettgeschwülste hilft die Spritze. Ein Mittel gegen starkes Übergewicht ist sie jedoch nicht.”

Von | 2018-05-21T12:05:25+00:00 23. Januar 2009|Tags: , |
Dr. Johannes Müller-Steinmann
Dr. med. Johannes Müller-Steinmann ist Facharzt für Dermatologie und Venerologie und ärztlicher Leiter des Hautarztzentrums Kiel.

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