Sie sind hier:», Kosmetik, Krankheiten, Pressemitteilung»Laser gegen Akne – Winter ideale Behandlungszeit

Laser gegen Akne – Winter ideale Behandlungszeit

Die kalten Wintertemperaturen strapazieren die Haut. Dadurch tritt bei einigen Betroffenen Akne vermehrt auf. Aber gerade die dunkle Jahreszeit eignet sich besonders gut, um der Hautkrankheit mit Lasern zu begegnen. Bei schwerer Akne kombinieren Hautärzte zwei Laser und behandeln so akute Entzündungen ebenso wie bereits entstandene Narben. Die Haut reagiert unmittelbar nach der Behandlung empfindlich auf zu viel Sonnenlicht. Gerade im Winter können Patienten ihre Haut hiervor leicht schützen.

Die Therapie beginnt mit dem Diodenlaser. Dieser wirkt in der Tiefe, ohne die Hautoberfläche zu verletzen. “Das Ziel ist, die Talgdrüsen zu verkleinern und damit die Ursache der Akne dauerhaft zu behandeln”, erklärt Dr. Johannes Müller-Steinmann, ärztlicher Direktor des Hautarztzentrums Kiel. Ein bis zwei Wochen später kommt der Farbstoff-Laser zum Einsatz. Er vermindert Rötungen, tötet Bakterien ab und reduziert, dass die Talgdrüsen verhornen. “Die Therapie ist sehr schonend, denn wir können betroffene Areale gezielt behandeln, ohne die übrige Haut zu beeinträchtigen”, so Müller-Steinmann.

Akne entsteht, weil die Talgdrüsen, zum Beispiel hormonell bedingt, verstärkt Talg produzieren und Hornplättchen ihren Ausgang verstopfen. Es bilden sich Mitesser, in der Fachsprache Komedonen, die sich durch Bakterien auf der Haut entzünden. Entstehen so eitrige Pickel und Pusteln, sprechen Ärzte von leichter bis mittelschwerer Akne. Bei schweren Formen kommt es zu großen Entzündungen und Abszessen, die mehrere Talgdrüsen umfassen. Wenn diese abheilen, hinterlassen sie pockenartige Narben.

Von | 2011-11-23T08:54:27+00:00 23. November 2011|Tags: , , |
Dr. Johannes Müller-Steinmann
Dr. med. Johannes Müller-Steinmann ist Facharzt für Dermatologie und Venerologie und ärztlicher Leiter des Hautarztzentrums Kiel.

Fragen & Antworten:

  1. Susanne Nieweohner 23. Juli 2017 um 17:15 Uhr - Antworten

    Sehr geehrter Herr Doktor
    Müller – Steinmann,

    seit nun mehr als 45 Jahren leide ich (web. 60 Jahre) an einer schweren, sehr ausgeprägten Form der Akne Inversa, die mittlerweile ueber die typischen Areale der AI. hinaus auftreten.

    Zuletzt war ich 2001 zur systematischen Therapie ( Antibiotika- Infusionen / chirurgische großflächige Entfernung) in der Fachklinik Hornheide bei Münster.
    Leider verschaffen sich die Abszesse immer wieder neue Wege, um mir das Leben zur Hölle zu machen.

    Meine Frage an Sie: Macht es Sinn, mich in Ihrer ” Praxis ” vorzustellen, um einen Heil- u. Kostenplan zwecks Laserbehandlung, zur Vorlage bei der KK, zu erarbeiten.

    Ich sehe keine andere Möglichkeit mehr, dieser doch sehr börsen, psychisch als auch körperlich zermuerbende Erkrankung
    ein letztes Mal Paroli zu bieten.

    Mit freundlichen Grüßen!

    Susanne Nieweohner

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 30. Juli 2017 um 15:22 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      Bei der Akne inversa tritt fast immer eine Besserung oder sogar Abheilung ein, wenn man aufhört zu rauchen.
      Zusätzlich kann man eine Laserbehandlung beginnen. Eine Laserbehandlung der Akne inversa mit dem gepulsten Farbstofflaser und dem langgepulsten Diodenlaser braucht eine größere Anzahl von Sitzungen.
      Zur Vorlage ihrer Krankenkasse erstellen wir Ihnen gerne einen Heil und Kostenplan.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr
      Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
      Lasermedizin, ästhetische Medizin

  2. Vera Muckhoff 13. Januar 2016 um 15:13 Uhr - Antworten

    Hallo,
    meine Frage lautet: sollte man die Lasertherapie in den Sommermonaten besser nicht machen?

    Mit Dank für die Antwort und freundlichen Grüßen,
    Vera Muckhoff

    • Dr. Johannes Müller-Steinmann
      Dr. Johannes Müller-Steinmann 20. März 2016 um 18:36 Uhr - Antworten

      Guten Tag,

      Lasertherapien kann man meistens auch im Sommer durchführen.
      Jedoch muss die Haut mit Sonnenschutzcremefaktor 50 geschützt werden. Außerdem sollte die Haut nicht braun sein.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr
      Dr.med. Johannes Müller-Steinmann
      Lasermedizin, ästhetische Medizin

Schreiben Sie uns Ihre Frage oder Meinung: